Unser Experten-Tipp

Das ändert sich 2016 für Vermieter

Die Energiesparverordnung und der Verbraucherschutz werden verschärft

Energieeinsparverordnung: In 2016 wird die Energieeinsparverordnung (EnEV) verschärft. Für Neubauten gelten seit dem 1. Januar 2016 deutlich höhere energetische Anforderungen. Der Primärenergiebedarf eines Neubaus nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 muss um mindestens 25 Prozent geringer sein als nach den bis zum Jahresende geltenden Standards für ein vergleichbares Haus. Die Dämmung der Gebäudehülle muss 20 Prozent besser sein als bisher. Dies bedeutet für Bauherren, dass enorme Zusatzkosten für eine bessere Dämmung sowie effizientere Heizungs- Warmwasser- und Lüftungstechniken einzuplanen sind, obwohl der Energieeffizienzgewinn nur gering ausfällt. Die Neuregelung gilt für Bauherren, die ab dem 1. Januar 2016 einen Bauantrag eingereicht oder Bauanzeige erstattet haben.

Verbraucherschutz: Spätestens bis zum 21. März 2016 muss das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Kraft treten. Mit dem Gesetz soll der Verbraucherschutz im Bereich der Immobilienfinanzierung etwa durch erweiterte Informationspflichten oder höhere Anforderungen an den Finanzierungsvermittler, verbessert werden. Zudem sollen Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern künftig schneller beigelegt werden. Das voraussichtlich ab dem 1. April 2016 geltende Verbraucherstreitbeilegungsgesetz sieht hierzu die Schaffung von branchenspezifischen Streitschlichtungsstellen vor.

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