Unser Experten-Tipp

Kapitalanleger glauben an Wertsteigerung

Die Zahl derer, die die Wertentwicklung ihrer Immobilie nicht interessiert beziehungsweise einschätzen können, wächst. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Immobilienbarometer“ von Interhyp unter 2.161 Kaufwilligen im Februar 2015. Demnach interessiert etwa jeden fünften angehenden Haus– oder Wohnungserwerber (18 Prozent) die zukünftige Wertentwicklung seiner Immobilie nicht oder er tut sich schwer, diese einzuschätzen (16 Prozent). Gleichzeitig nimmt der Glaube, dass der Wertzuwachs die Inflation ausgleicht, im Vergleich zum letzten Jahr deutlich ab.

Im Jahr 2014 ging noch jeder Zweite (51 Prozent) von einem Inflationsausgleich durch einen Immobilienkauf aus. Heute rechnen nur noch rund 43 Prozent damit. Glaubte 2014 jeder Elfte an eine hohe Wertsteigerung, ist es heute jeder neunte Kaufinteressent. Die jüngeren Kaufinteressenten, 18 bis 19 Jahre, können die Wertentwicklung der Immobilien nicht einschätzen (21 Prozent). Allerdings ist dieses Segment auch am zuversichtlichsten im Vergleich zu den übrigen Altersgruppen: 13 Prozent rechnen mit einer deutlichen Wertsteigerung. Gleichzeit geht aber jeder Sechste (17 Prozent) von Verlusten aus.

Jeder fünfte Eigennutzer (18 Prozent) hat kein Gefühl dafür, wie sich der Wert einer Immobilie entwickeln wird. Für 22 Prozent der Kaufwilligen spielt das Wertpotenzial ihres Objektes keine Rolle. Lediglich 9 Prozent glauben an eine Wertsteigerung.

Die Mehrheit der Kapitalanleger glaubt im Gegensatz zu den Eigennutzern an eine Wertsteigerung, die die Inflation ausgleicht (58 vs. 59 Prozent). 18 Prozent rechnen mit hohem Wertzuwachs. Nur jeder Vierzehnte (7Prozent) geht von Verlusten aus.

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