Unser Experten-Tipp

Historischer Tiefstand beim Heizenergieverbrauch

Das abgelaufene Kalenderjahr hat Deutschland einen Rückgang des Heizenergieverbrauchs um 28 Prozent beschert. Das besagen aktuelle Auswertungen des Brunata-Metronata-Heizenergiemonitors. Seit der breiten Verfügbarkeit monatlicher Verbrauchswerte vor ca. 10 Jahren hat es keinen vergleichbar niedrigen Stand gegeben.

28 Prozent weniger als 2013

Von Januar bis Dezember 2014 lag der Heizenergieverbrauch um 28 Prozent niedriger als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Langzeitmittel liegt das Minus bei 23 Prozent. Verantwortlich für die historisch niedrigen Werte ist in erster Linie die außergewöhnliche Wärmeperiode während der heizintensiven Monate des vergangenen und des aktuellen Winters. Daneben spielen auch die zunehmend höheren energetischen Standards im Gebäudebestand eine Rolle. Der Ölpreis bewegte sich nahezu während des gesamten Jahres 2014 deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Beliebte Ölheizung

In Deutschland versorgen rund 5,6 Millionen Ölheizungen knapp elf Millionen Haushalte mit Raumwärme und Warmwasser und das offenbar zur Zufriedenheit ihrer Bewohner. Knapp 93 Prozent der Ölheizungsbesitzer sind sehr zufrieden mit ihrem Heizsystem, vor allem wegen der Möglichkeit, ihren Energielieferanten frei auswählen zu können. Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ölheizungsbetreibern, die neben Heizöl erneuerbare Energien nutzen. 53,4 Prozent der Befragten nutzen neben Heizöl zusätzlich Holz oder Solarwärme. Spitzenreiter ist dabei der Holzkaminofen mit 40,2 Prozent (mit oder ohne Anbindung an das Heizsystem). Solarthermie zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung nutzen 12,2 Prozent der Ölheizer. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK unter 1.041 Ölheizern.

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