Unser Experten-Tipp

Wer umzieht, greift tief in die Tasche

Deutschland zieht um – und rund 30 Prozent der Deutschen sind alleine in den letzten zehn Jahren mehr als zweimal umgezogen. Ein Umzug ist oft der Eintritt in eine neue Lebensphase und geht mit großen Investitionen einher.

Erhöhter Platzbedarf, etwa durch Familienzuwachs (27 Prozent der Befragten) und berufliche Ortswechsel (23 Prozent), sind die Hauptgründe für einen Umzug. Damit die neuen vier Wände alle Annehmlichkeiten erfüllen, wird in Möbel und Unterhaltungselektronik sowie in Umbau und Renovierung investiert. Jeder zweite Umziehende wechselt zudem den Strom-, Internet- und Festnetzanbieter. Das ergibt eine aktuelle Studie von TNS Infratest, bei der rund 800 Personen mit Umzugsplänen befragt wurden.

Hauptinvestition neue Küche.

Einem Viertel der Mieter steht ein monatliches Netto-Haushaltseinkommen von 2.000 bis 3.000 Euro zur Verfügung. Käufer sind mit mehr als 4.000 Euro Netto-Einkommen solventer – und auch bereit, wesentlich mehr Geld auszugeben. Die Gesamtausgaben von Mietern belaufen sich auf rund 9.700 Euro. Die von Käufern sind mit rund 26.700 Euro fast dreimal so hoch. Das meiste Geld stecken Umziehende in Küchenmöbel, Wohnzimmermöbel und Küchengeräte sowie Schlafzimmermöbel. Eine neue Kücheneinrichtung ist die teuerste Anschaffung sowohl für Mieter als auch für Käufer. Mieter zahlen durchschnittlich 2.800 Euro für den offensichtlich wichtigsten Raum des neuen Heims. Käufer geben rund 8.000 Euro aus.

Die Hälfte der Käufer investiert in die Renovierung des Badezimmers. Oft wird auch eine neue Heizung angeschafft. Für eine Heizung werden über 15.000 Euro aufgewendet, für ein Badezimmer 9.500 Euro

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