Unser Experten-Tipp

Wohneigentum erschwinglicher als je zuvor

Die Erschwinglichkeit von Häusern und Wohnungen in Deutschland ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Derzeit leben in Deutschland zwar insgesamt nur 43 Prozent aller Haushalte in der eigenen Immobilie – es besteht jedoch ein hohes Potenzial, diesen Anteil in den kommenden Jahren zu steigern.

So führt der derzeit historisch niedrige Leitzins zu besonders günstigen Kreditkonditionen für Immobilienkäufer. Im November 2014 lag der effektive Zinssatz für ein Darlehen mit anfänglicher Zinsbindung von mehr als zehn Jahren bei teilweise unter 2 Prozent. Damit sind Kredite heute günstiger als noch vor zehn Jahren.

Vorteilhaft für Wohnungskäufer wirkt sich auch die Entwicklung der Immobilienkaufpreise aus. Nach der Eurokrise 2008 brachen diese zunächst ein. 2010 hat zwar ein Nachholeffekt eingesetzt. Dennoch liegen die Preise heute inflationsbereinigt noch unterhalb des Niveaus von vor 20 Jahren. Der Preisanstieg kann zudem mit dem Anstieg der Gehälter und der Nettohaushaltseinkommen in Deutschland kaum mithalten.

Anders als viele befürchten zeigt der Markt für Eigentumswohnungen in Deutschland derzeit keine Anzeichen einer Überhitzung. Das Preiswachstum flacht in vielen Städtekategorien derzeit langsam ab. Das in einigen Gebieten noch zu beobachtende deutliche Wachstum – zum Beispiel im Segment der Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert in den Metropolen -, wird von sozioökonomischen Faktoren getragen. Dabei sind vor allem das Bevölkerungswachstum und die wachsende Anzahl an Haushalten zu nennen, aus denen eine steigende Flächennachfrage resultiert.

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