Unser Experten-Tipp

Wunsch und Wirklichkeit bei Mietobjekten

Auch wenn der Traum als Eigentümer und die Wirklichkeit der Mieter häufig weit auseinander klaffen, ist jeder dritte Mieter mit seiner Wohnsituation sehr zufrieden und 43 Prozent sind zufrieden. Das geht aus der Studie Wohntrends 2030 hervor, die im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) durchgeführt wurde.

Um der Traumimmobilie ein Stück näher zu kommen, wäre fast jeder Dritte bereit, für einen Garten mehr Miete zu bezahlen, für eine Terrasse würde jeder Vierte eine höhere Miete hinnehmen und für einen Balkon 18 Prozent der Befragten.

Auch die Badausstattung ist vielen so wichtig, dass sie einen höheren Mietzins akzeptieren würden: 29 Prozent der Befragten für eine Fußbodenheizung im Bad, 23 Prozent für Fliesen und Armaturen, die dem eigenen Geschmack entsprechen, 22 Prozent für ein altersgerechtes Bad, das mit bodengleicher Dusche und Haltegriffen ausgestattet wäre und 20 Prozent der Mieter, die an der Umfrage teilgenommen haben, würden für ein Gäste-WC mehr bezahlen.

Stören hingegen würde es 70 Prozent der Mieter, wenn ihnen nur eine Kochnische zur Verfügung stünde, 33 Prozent sind gegen eine offene Küche und 29 Prozent würden sich gegen eine Wohnung entscheiden, in der lediglich ein Duschbad vorhanden ist, wobei hier das Alter eine gewichtige Rolle spielt: Haushalte, deren Bewohner unter 30 Jahre alt sind oder über 65 Jahre, haben gegen ein Duschbad nichts einzuwenden.

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