Unser Experten-Tipp

Wohlhabende Mieter kennen keine Kompromisse

Der Mietmarkt spaltet sich in Deutschland immer mehr. Zum einen gibt es die wohlhabende Mieterklientel, die eigentlich Eigentümer sein könnten aber aus beruflichen oder sonstigen Gründen nicht im selbstgenutzten Eigentum leben wollen, zum anderen die Mieter, die aus finanziellen Gründen auf günstigere Mietwohnungen angewiesen sind.

Bei wohlhabenden Mietern ist ein besonderer Trend zu beobachten: Wer es sich leisten kann, macht bei der Wohnungssuche keine Abstriche, wie eine repräsentative Studie von immowelt.de ergeben hat. Deutlich mehr Besser- und Spitzenverdiener haben demnach bei der Entscheidung für ihre aktuelle Mietwohnung Wert auf deren Lage in einem bestimmten Stadtteil gelegt (65 Prozent) als auf den Mietpreis (49 Prozent). Für die Gesamtheit der Bevölkerung liegen die Prioritäten anders: 71 Prozent schauen bei einem Wohnungsanagebot zuerst auf den Preis und dann auf die Wunschadresse (56 Prozent).

Doch die Wohlhabenden setzen sich noch mit anderen Vorlieben vom Rest der Wohnungssuchenden ab: So möchten etwa 24 Prozent der Besserverdiener eine nach Süden ausgerichtete Wohnung haben – und nur 13 Prozent der Normalverdiener. Eine besondere Vorliebe der Wohlhabenden gilt separaten stillen Örtchen: Für jeden Vierten zählte das Extra-WC zu den wichtigsten Auswahlkriterien, bei den Normalverdienern interessiert es nur jeden Zehnten.

Insofern ist es wichtig, für alle Mietergruppen den entsprechenden Mietraum zur Verfügung zu stellen.

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