Unser Experten-Tipp

IMMOBILIEN: Immer wichtiger für die private Altersvorsorge

Immobilien stellen immer mehr eine tragende Säule der Geldanlage dar. So besitzen die Bundesbürger Häuser und Wohnungen im Wert von fast 6 Billionen Euro. Das ist mehr als doppelt so viel, wie noch vor 20 Jahren, was das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in einer Analyse ermittelt hat. Etwa die Hälfte der Deutschen hat Haus und Grundbesitz. Lt. statistischem Bundesamt hat sich die Eigentumsquote in Rheinland-Pfalz von 54,3 % im Jahre 2006 auf 58,0 % im Jahre 2010 erhöht. In Hessen erhöhte sich die Quote von 44,3 % auf 47,3 %. Derzeit verfügen lt. IW 18,8 Mio. Haushalte (48 %) bundesweit über Haus und Grund. Somit bilden Immobilien, lt. dieser Studie, die wichtigste Vermögensgrundlage für die privaten Haushalte.
Dies ist jedoch auch stark vom Einkommen abhängig. So verfügen gut 80 % der Haushalte mit mehr als 4.500 Euro netto im Monat über Immobilienbesitz. Bei Haushalten mit weniger als 1.300 Euro netto monatlich sind es dagegen nur 20 %. Unter Rentnern haben 60 % Haus- und Grundbesitz. Somit hat Immobilienvermögen lt. IW als Altersabsicherung an Bedeutung gewonnen.

Auch beim Vererben spielt Immobilienbesitz eine immer größere Rolle. Bis 2020 werden lt. IW insgesamt 2,6 Billionen Euro vererbt. Immobilienbesitz hat auch hier eine größere Rolle übernommen. In 43 % der Erbfälle wird es um Immobilienwerte gehen.

Weitere Expertentipps können Sie hier lesen!

Auf Facebook teilen